Mittwoch, 25. November 2009

Weihnachtskarten

Meine Dosenöffnerin ist nach ihrer langen Krankheit jetzt wieder kreativ und hat viele Weihnachtskarten gebastelt. Hier mal ein paar Kärtchen, die mir besonders gut gefallen, weil da auch Katzen drauf sind.





Dienstag, 24. November 2009

Es ist nochmal gut gegangen!

Die Abmahnungen gegen die Bastlerinnen, die Katzenpfötchen zu Dekoration benutzt haben, wurde zurückgenommen und die Firma Wolfskin, respektive ihre Anwälte, wollen wohl zunächst erstmal warnen bevor sie scharf schiessen. Nichtsdestotrotz halten sie aber alle Pfoten für die ihren. Nunja, da müssen sich die kreativen Menschen zurückhalten oder immer schön nachfragen!

Montag, 19. Oktober 2009

Meine Pfoten gehören mir! - Über Wölfe, Katzen und Abmahnungen


Meine Dosenöffnerin war lange krank, so daß ich erst jetzt wieder hier schreiben kann. Und ich habe jetzt wirklich was zu erzählen, was mich wütend macht.
Da stellen kreative Katzenfreunde Artikel mit Katzenpfoten bei DaWanda zum Verkauf ein, nette Kleinigkeiten für unsere Dosenöffner - und was passiert? Seit einiger Zeit scheinen Wölfe im Auftrag ihres Rudel-Chefs (Jack Wolfskin) das Internet zu durchstöbern und nach Pfoten zu suchen, die ihren eigenen Wolfstatzen ähnlich sehen. Diese Wolfstatzen haben sie nämlich markenrechtlich schützen lassen, und das nicht nur für Kleidung. Was mich aber als Katze empört, ist, daß die Wölfe jetzt diese kreativen Dosenöffnern kostenpflichtig (um die 800 - 900 €) abmahnen, weil ihre Katzenpfoten die Markenrechte der Wolfspfoten verletzten sollen.
Da kann ich als Katze doch nur lachen - oder vielleicht doch lieber weinen! Katzenpfoten sehen wie Wolfspfoten aus? Das kann doch nicht wahr sein! Ich bitte Euch - wir sind Felidae und keine Canidae, um das Ganze mal wissenschaftlich auszudrücken. Ich finde es ja richtig, wenn die Wölfe ihre Pfotenabdrücke schützen lassen, denn es kommen ja auch schonmal chinesische Wölfe um in ihren Revieren zu wildern. Da müssen sie sich gegen schützen, das sehe ich genauso! Aber kleine Kätzchen abmahnen, die Kleinigkeiten mit ihren Pfötchen drauf verkaufen, die nur Bruchteile von dem einbringen, was die Wolfsfirma verdient, und überhaupt nicht in deren Verkaufssegment fallen, das finde ich schon ziemlich krass! Zumal die Katzenpfoten ganz anders aussehen - Ähnlichkeiten liegen an einer sog. Analogie, d.h. dass verschiedene Tiergruppen ähnliche Merkmale unabhängig voneinander entwickelt haben.
Doch das scheint in unserem Rechtssystem nicht zu zählen! Mir hat eine befreundete Katze erzählt, dass selbst eine entfernte Ähnlichkeit mit dem geschützen Bild zur kostenpflichtigen Abmahnung führen kann. Da wird mir als Katze Angst und Bange, denn es gibt nicht nur die Wölfe dieser Firma, die völlig rechtmässig (juristisch gesehen!) gegen Katzenpfoten oder andere Dinge kleiner Leute vorgehen.
Aber diesmal zieht die Abmahnaktion im Internet große Kreise und bleibt nicht Privatsache kleiner, verängstigter Internetverkäufer! Links dazu habe ich rechts angegeben.
Meine Dosenöffnerin, Ayla und ich werden das Ganze weiter beobachten. Aber ich werde demnächst auch ein paar Bilder von diesem Sommer hier einstellen!

Donnerstag, 30. April 2009

Draussen und drinnen im April - die Zweite


Ich bin sauer! Wie mein Name schon sagt, habe ich ein seidenweiches, immer gut gepflegtes Fell. Und nun!? Alles verklebt und nach Chemie stinkend! Da brauch ich Stunden, um das wieder in Ordnung zu bringen. Und die Kleine sieht genauso aus. Und warum das alles?

Unsere Menschen sagen, daß wir uns irgendwo einen Pilz eingefangen haben. Bei Ayla hat man das zuerst gesehen - sie hat kahle Stellen in ihrem schönen Fell gekriegt. Das war unseren Dosenöffnern dann unheimlich und sie haben die Tierärztin drübergucken lassen. Tja, und der Test hat ergeben, daß wir ein kleines Problemchen haben. Darum mussten wir heute beim Tierarzt so einiges über uns ergehen lassen. Na gut - so schlimm war es ja auch nicht, aber auch nicht toll!

So, jetzt guck ich mir lieber unsere schönen Bilder aus dem April an. Ayla und ich haben so richtig viel Spaß im Garten! Hier kann man nämlich als Katze so richtig toll toben und sich gegenseitig belauern.



Ein kleines Kämpchen gefällig?






Und ab durch die Mitte!



Nach dem Spielen draußen sind wir dann gerne bei unserer Dosenöffnerin im Arbeitszimmer. Ich rolle mich gerne auf dem Boden rum, Ayla macht es sich auch schon mal am Computer bequem.







Auch wenn Kerstin in ihrem Bastelzimmer kreativ werkelt, sind wir Katzen gerne dabei. Ayla hat es sich schon im Sessel bequem gemacht, ich komme dann auch dazu und wie schon auf anderen Bildern zu sehen, machen wir es uns gemeinsam kuschelig.











So, jetzt mache ich mich erstmal wieder richtig sauber und fein! Ayla ist bestimmt schon fertig damit.

Mittwoch, 29. April 2009

Draußen und drinnen im April - die Erste


Endlich hat meine Dosenöffnerin mal wieder Zeit für meinen Blog! Sie hat im April so viele schöne Bilder von Ayla und mir gemacht, die ich gerne hier zeigen möchte.

Wir beide verstehen uns im Großen und Ganzen recht gut, auch wenn die temperamentvolle Kleine mich manchmal ganz schön nervt. Sie will immer spielen und springt mich dann manchmal an, so daß ich mich erschrecke. Dann beißt sie auch schon mal feste zu. Aber ich bin dabei, dieses kleine Biest zu erziehen - ein Faucher hier, ein Klaps da.

Doch wir kuscheln auch zusammen, wie man auf den folgenden Bildern sehen kann!










Auch im Arbeitszimmer sind wir gerne zusammen und beobachten die Vögel in der Voliere.


Seit einiger Zeit darf unsere Neue auch in den Garten und durch die Klappe nach draußen, was sie ganz toll findet. Natürlich musste Ayla zunächst einmal die Umgebung gründlich erkunden.



Wo bist du?



Ich hab mich versteckt





Auch im Haus vergnügen wir Katzen uns gerne, denn es gibt genügend Zimmer, in denen z.B. Verstecken spielen können. Ayla ist allerdings sehr wild beim Spielen - und schnell! Wenn sie im Wohnzimmer über Tische und Stühle, sprich über das Eck-Sofa, jagt, dann kann ich nur staunen. Aber ich bin auch wieder schnell geworden! Und ich habe auch wieder viel Spaß am Spielen - mit und ohne den kleinen Racker.




Erst flirtet Ayla im Bad, ...




... dann raufen wir im Flürchen.



Die doppelte Ayla



Was soll das denn?



Da guck ich doch mal genauer!



Unser Kätzchen unterm Bett

Das ist der erste Teil unserer Bilder aus dem April - Fortsetzung folgt!

Mittwoch, 25. Februar 2009

Wir sind ein gutes Team!

Letzte Woche war Ayla krank. Es hat schon am Wochenende davor angefangen - ihre Augen wurden ganz klein und man konnte sogar die Nickhaut sehen. Sie hatte eine richtig deftige Bindehautentzündung. Trotzdem war die Kleine munter und verspielt, wenn auch ein bißchen weniger als sonst.

Unsere Menschen waren ein paar Mal mit Ayla beim Tierarzt - Antibiotika spritzen und eine Augensalbe eingeben. Auch zuhause haben unsere Dosenöffner versucht, ihr Antibiotika zu geben, doch das raffinierte kleine Biest hat es strikt abgelehnt. Weder mit Buko noch mit Hähnchen hat sie die Paste genommen. Auch das Einträufeln der Augensalbe war immer ein kleiner Kampf.



Doch nun hat Ayla das Ganze überstanden und wir beide toben gemeinsam durchs Haus. Ja, ich habe mich an die Kleine gewöhnt und hab jetzt richtig Spaß, daß ich so eine tolle Spielkameradin gefunden habe. Na gut, gefunden haben sie meine Menschen! Aber endlich habe ich eine Katzen-Kameradin, mit der ich so richtig spielen kann. Allerdings müssen wir diesen Katzenteenager aber auch noch erziehen, denn sie hat doch ganz schön Unsinn im Sinn!

Nach der Toberei legen wir uns dann gerne im Bett zur Ruhe. Ich verstecke mich dann gerne, damit mich unsere Menschen und auch Ayla nicht so schnell finden. Ich glaube aber, es nützt nicht so viel!




Im Moment bastelt Kerstin schon österliche Deko - Ostereier mit Pailletten drauf. Das findet Ayla natürlich so richtig interessant! Das ist für sie wieder neues Spielzeug, denn die Eier kullern so schön über das Laminat. Aber auch die Styropor-Rohlinge sind toll, weil sie die so schön herumtragen kann.



Ayla hat inzwischen auch herausgefunden, daß man gut mit Kerstin zusammen auf der Liege kuscheln kann, wenn sie Dialyse macht. Also kuscheln wir alle zusammen dort, wenn unsere Menschen es erlauben. Es geht nicht immer, weil Kerstin es manchmal nicht haben kann, wenn wir Katzen uns so breit machen.

Aber auch, wenn sie uns nicht im Dialyse-Zimmer haben möchte, ist das nicht so schlimm. Dann suchen wir uns halt andere Plätzchen zum Ruhen oder beobachten unseren Dosenöffner Dieter.

Montag, 16. Februar 2009


Unsere Ayla ist eine richtige Spielekatze! Naja, sie ist ja auch noch ein Kind. Und Kinder spielen mit Stofftieren. Auch Ayla hat die Stofftiere entdeckt, die unsere Menschen wegen der Renovierungen in Plastiksäcken im Arbeitszimmer lagern.

Sie hat einen Fuchs aufgespürt,


ihn erlegt



und mit ihm gespielt.



Auch im Wohnzimmer haben unsere Menschen einige Stofftiere - mehrere Katzen haben bis vor kurzem mit auf der Couch gesessen. Nun schauen sie sich das Ganze vom Schrank aus an, denn auch diese Katzen waren vor Ayla nicht sicher. Und Kerstin findet, daß nicht von Ayla bespielt werden sollten, weil es zu schade wäre, wenn sie kaputt gingen.


Ayla mit einem kleinen Stoffkätzchen



Ich liege gerne mit Kerstin auf der Dialyse-Liege, wenn sie dialysiert. Mal liege ich auf ihrem Schoss, dann auch neben den Füssen. Früher war auch die liebe Nicki dabei, jetzt hat sich auch Ayla diesen Platz erobert.



Die Tage waren wir zu zweit dort, gestern war nur Ayla bei Kerstin und ich im Arbeitszimmer. Aber Ayla brauchte gestern auch Zuspruch, denn sie hat seit Freitag eine ziemlich deftige Bindehautentzündung. Kerstin war mit ihr am Samstag noch beim Tierarzt und hat eine Salbe mitgebracht, die morgens und abends in die Augen kommt. Das gefällt der Kleinen gar nicht, muss aber sein, damit sie bald wieder richtig gucken kann. Zusätzlich gibt Kerstin ihr auch noch Euphrasia-Kügelchen - dreimal am Tag bekommt sie die in Buko und freut sich über die Leckerei!

Ansonsten geht es unserem Wirbelwind aber gut - sie flitzt durch das Haus und ist immer zu Streichen aufgelegt. Vor allem die Vögel ärgert sie gerne. Aber auch, wenn Kerstin am Computer arbeitet ist Ayla dabei. Es macht ihr einen Mordsspaß, den Cursor auf dem Bildschirm zu jagen.


Montag, 9. Februar 2009

Meine neue Freundin "Ayla"


Ich habe jetzt eine neue Freundin. Sie heißt Ayla und ist gut 7 Monate alt. Ayla stammt aus dem Tierheim Dülmen, wo sie gut zweieinhalb Monate auf ein neues Zuhause gewartet hat. Kerstin hat sie auf der Homepage des Tierheims entdeckt, als sie nach Ginas Tod einfach mal schauen wollte, was in den Tierheimen so los ist. Natürlich hat sie nach einer neuen Kollegin für mich gesucht! Gina ist zwar noch gar nicht so lange über die Regenbogenbrücke verschwunden, aber ich sollte mich gar nicht erst daran gewöhnen, hier alleine die Chefin zu spielen. Ausserdem spiele ich ja nun wirklich gerne und sollte endlich mal eine Katzenfreundin bekommen, mit der ich richtig toben kann.


Das es so schnell geht - das haben wir alle hier nicht erwartet. Doch Ayla ging Kerstin nicht mehr aus dem Kopf und so haben sich meine Dosenöffner am Samstag zum Tierheim Dülmen aufgemacht, natürlich nicht ohne Transportkorb - man weiß ja nie! Sie haben sich die kleine Katzendame angesehen - und natürlich mitgebracht!

Unsere kleine Ayla ist wirklich sehr kurz nach Ginas Tod bei uns eingezogen. Ich finde das aber eigentlich nicht sehr schlimm, denn ich war mit Gina nie so ganz dicke befreundet. Außerdem wußten wir alle schon sehr lange, daß Gina an ihrer Nierener-krankung sterben würde. Im Laufe des letzten Jahres wurden ihre Werte schnell schlechter und Anfang Dezember sah es schon so aus, als würde Gina uns verlassen. Aber wir haben dann noch zwei recht gute Monate mit ihr verbracht, in denen wir alle uns von ihr verabschieden konnten. Als dann das Ende gekommen war, waren unsere Menschen schon sehr traurig. Andrerseits wußten sie aber auch, daß Gina eine richtig gute Zeit bei ihnen gehabt hat. Manchmal, wenn sie über Gina reden, hören sich die Stimmen meiner Menschen irgendwie anders an als sonst und sie haben feuchte, glitzernde Augen.



Nun aber wieder zu Ayla! Ein ungewöhnlicher Name, nicht wahr? Aber Kerstin kannte ihn von den Büchern von Jean M. Auel, in denen ein Mädchen bzw. eine junge Frau namens Ayla die Hauptrolle spielt. Sie lebte während der Eiszeit vor ca. 30 000 Jahren und hatte viele Abenteuer zu bestehen. Es gibt diesen Namen aber auch im richtigen Leben und dort bedeutet er soviel, wie "Lichtkreis um den Vollmond". Paßt irgenwie gut zu mir - Serafina, die ich ja den Engeln benannt bin.

Die Kleine ist erstmal unter unserem Oma-Schrank, einem Ungetüm aus den dreissiger Jahren, verschwunden, unter dem ich mich auch gerne versteckt habe. Dort hat sie nicht schlecht gestaunt über mein Spielzeug, das ich dort deponiert habe. Nach einiger Zeit fing Ayla dann auch zu spielen an - haben mir meine Menschen erzählt. Als ich ins Wohnzimmer gekommen bin, war sie schon auf Erkundungstour. Und ich war "not amoused".


Die wilde Kleine hat mich ganz schön erschreckt und dann genervt, so daß ich dann doch erstmal fauchen und knurren mußte. Und die ist mir trotzdem immer hinterher gelaufen - und hat mich sogar angesprungen! Ich ihr dann auch mal eine gelangt, aber ohne Krallen und ein wenig halbherzig, weil man ja Kinder nicht schlägt. Eigentlich ziehe ich mich vor Ayla lieber zurück, wenn sie zu wild spielen will. Das Ganze ist mir doch manchmal ein wenig suspekt. Kerstin sagt immer, ich solle der Kleinen doch zeigen, daß ich hier der Chef bin, und ich solle sie ein wenig erziehen. Ich kann das nicht! Aber eigentlich geht es ja jetzt auch schon ganz gut. Sie ist ja auch schon über eine Woche hier. Wir haben ja auch schon zusammen in Kerstins Bett und im Wohnzimmer übernachtet - aber schön der Reihe nach.

Letzte Woche Montag war unsere Dosenöffnerin mit dem Wirbelwind beim Tierarzt - naja, bei uns sind es Ärztinnen. Ayla mußte noch nachgeimpft werden. Bei der Gelegenheit haben sie gleich noch ein Fädchen der Kastrationsnarbe gezogen und mal die Ohren gereinigt. Irgendwie hat sich ein wenig Prütt und eine kleine Entzündung eingeschlichen. Jetzt bekommt Ayla auch jeden Tag Tropfen in die Ohren, was ihr gar nicht paßt, aber im nächsten Moment tobt sie schon wieder rum.


Nach dem Arztbesuch durfte Ayla dann auch in den Rest des Hauses - naja nicht ganz, denn bei uns gibt es schon eine Menge Zimmer, die sie erst nach und nach erkunden konnte, jetzt aber schon alle kennt. Nur in den Keller und den Garten dürfen meine neue Freundin und ich leider noch nicht.Der Keller ist aufgrund der Umbauarbeiten etwas chaotisch und nicht für eine kleine, neugierige Katze geeignet - tja, und der Garten muß noch eingezäunt werden. Außerdem ist Ayla ja auch erst eine Woche bei uns. Und ich bin auch kein so großer Freigänger, ich bin lieber mit meinen Menschen im Garten.

Kerstin ist viel im Arbeitszimmer, wo der Computer steht. Sie arbeitet dann an ihrer Homepage oder den Shops, wo sie ihre Bastelsachen verkauft. In dem Zimmer wohnen auch die Vögel, seit aus ihrem Zimmer ein Dialyseraum geworden ist. Wir Katzen dürfen natürlich auch mit ins Arbeitszimmer, wenn die Vögel in der Voliere sind, müssen aber lernen, daß die Piepmätze für uns tabu sind. Ich weiß das schon, aber Ayla muß es noch lernen, obwohl sie am Samstag ganz friedlich dort geschlafen hat.


Heute morgen ist die Kleine allerdings wieder sehr ungezogen. Kerstin schreib für mich gerade hier im Blog und Ayla hat sich mit ins Arbeitszimmer geschlichen. Zweimal hat sie schon am Käfig gehangen und ist dafür ordentlich ausgeschimpft worden. Aber sie wird es schon irgendwann lernen!Hier sieht man ja schon, daß sie auch im Vogelzimmer spielen kann, ohne an die Vögel zu denken. Wir haben nämlich gestern Stinkesäckchen mit Baldrian geschenkt bekommen - die Schwester unseres Dosenöffners hat sie genäht. Ich hab auch schon eins bespielt!


Unsere Dosenöffnerin Kerstin macht zuhause Dialyse. Sie hat in einem Zimmer eine Maschine stehen, an der sie mehrmal in der Woche abends angeschlossen ist. Dann wird ihr Blut gereinigt. Sie sitzt oder liegt dann die meiste Zeit auf einer speziellen Liege und liest oder schaut fern, und ich liege dann gerne auf ihrem Schoß oder auf den Füßen. Bilder dazu sind auf der Homepage. Da sieht man mich und Nicki, eine andere Katze meiner Menschen, während der Dialyse auf und unter der Decke bei Kerstin liegen.

Während der Dialyse und während die Maschine sich reinigt, macht sie natürlich Geräusche und auch die Schläuche wackeln manchmal. Das findet natürlich auch unser Spielkind interessant. Gestern nach der Dialyse hat sie sich die Maschine mal genauer angesehen. Um auch an die höheren Dinge ranzukommen, mußte Ayla allerdings auf einen Kanister klettern, in dem Flüssigkeit ist, die für die Dialyse benötigt wird.


Es gibt einige Katzen, die während der Dialyse bei ihren Menschen sind, hat mir Kerstin erzählt. Sie weiß das aus einem Forum für Menschen mit Nierenerkrankungen. Viele Leute dort, die zuhause Dialyse machen, haben Tiere, die schonmal vorbeischauen.

Auch fürs Fernsehen interessiert sich meine kleine Freundin. Hier schaut sie nach der Flimmerkiste im Dialysezimmer, aber auch das Fernsehen im wohnzimmer ist manchmal interessant - vor allem, wenn Tierfilme laufen. Gestern abend waren dort noch Löwen zu sehen, was Ayla auch toll fand. Gerade die Jagdszenen waren für sie der Renner!


Kerstin hat mir erzählt, daß die liebe Nicki, die 2007 im Alter von 14 Jahren nach kurzer Krankheit gehen mußte, auch ein großer Fan von Tiersendungen war. Sie hat sich hauptsächlich für Filme mit Vögeln interessiert. Aber an einem Heiligabend hörte sie im Fernsehen Cornelia Froboes die Weihnachtsgeschichte lesen. Das fand Nicki so toll, daß sie sich ganz andächtig vor den Fernseher gesetzt und zugehört hat.


Nach so einem anstrengenden Tag voller Abenteuer und Spiele geht Ayla dann im Wohnzimmer zu Ruhe und schläft auf einem Stuhl mit Kuschelkissen. Und auch ich brauche dann meine Ruhe. So ein Katzenkind ist nämlich ganz schön anstrengend!