Donnerstag, 21. April 2011

Frühlingstag mit Katzen, einer Wildbiene und einem Radio

Gestern war ein gemütlicher Tag im Garten für uns Katzen und unsere Menschen. Die Dosenöffner haben auf der Terrasse Kaffee getrunken, während Ayla auf dem Gartenstuhl von ihren nächtlichen Streifzügen geträumt hat.



Ich hab mich derweil ausgiebig im Beet, sprich im trockenen Mulch, neben der Terrasse geräkelt.


Kerstin hat sich ein Radio mitgenommen, um beim Sticken ein wenig Musik und Information zu haben. Plötzlich wurden meine Menschen von einer Wildbiene umschwärmt, die immer wiederkam und höchstes Interesse am Radio zeigte. Sie verschwand immer wieder für einige Zeit in den Schraubenlöchern, kam rückwärts wieder heraus und schwirrte ab, um nach ein paar Minuten wiederzukommen und das Spiel von neuem zu beginnen. 



Ich glaube, meine Menschen sollten die Wildbienenwohnungen erneuern, die sie an der Trennwand aufgehängt haben. Im letzten Jahr hatten die Bienen sogar einen Holztisch in Beschlag genommen und dort ihre Brut in den vielen Bohrungen untergebracht. Die Bienen lieben unseren Garten und sollten dort auch ihre Nachkommen unterbringen können.

Die Biene von gestern ist übrigens heute mittag auch wieder auf der Terrasse gewesen und hat nach dem Radio gesucht. Kerstin muss heut nachmittag wohl ein anderes mit raus nehmen.

Mittwoch, 20. April 2011

Eine kleine Auszeit ...


... vom Computer hat sich meine Dosenöffnerin Kerstin gegönnt - um Frühjahrsputz zu machen und das schöne Wetter zu genießen. Weil ich deswegen auch nicht hier im Blog schreiben konnte, habe ich es mit auf dem Kratzbaum gemütlich gemacht. 

Ayla streift derweil durch den Garten und hält nach den "gefiederten Magenfüllern" - welch ein toller Ausdruck für die Zwitschermänner und -frauen! - Ausschau. Allerdings eher, um mit ihnen zu spielen, als um sie zu fressen. Fliegende Ü-Eier (was Spannendes, was zum Spielen und was zum Naschen) sind für Ayla eher die dicken schwarzen Brummer, die schon mal in Haus kommen.


Unser Garten sieht seit der Garten-Restaurierung letztes Jahr recht ordentlich aus und macht meinen Menschen auch nicht mehr ganz soviel Arbeit, weil wir keinen Rasen mehr haben, und auch die Wildkräuter dank des Mulches nur spärlich wachsen. Wühlmäuse haben wir auch keine - Gott sei Dank, dafür wachsen so langsam die Schnecken wieder, indem sie sich an einigen Stauden schadlos halten. Daher geht unser männlicher Dosenöffner mal wieder seiner Passion, der Schneckenjagd, nach.


Die liebe Petra - Nova - hat mir in ihrem Blog Alles um Casa Nova und Teneriffa einen Lovely Blog Award überreicht, was ich total nett finde. Nur hat sie leider dabei überlesen, dass ich eigentlich keine Awards möchte. Liebe Petra, sei bitte nicht böse, aber diese Award-Ketten sind nicht mein Ding, und darum werde ich sie hier nicht weiterführen. Ich freue mich über jeden Kommentar, auch wenn ich manchmal etwas später drauf reagiere, weil Kerstin nicht immer Lust und Zeit hat, für mich zu tippen - Ihr wisst ja, die Dialyse braucht viel Zeit und Kraft. Ich werde aber auch weiterhin Awards freundlich, aber bestimmt ablehnen.

Freitag, 15. April 2011

Ein Quellstein für Ayla

Meine Menschen haben den neuen Quellstein jetzt endlich fertig dekoriert und in Betrieb genommen. Wurde aber auch langsam mal Zeit - bei dem schönen Frühlingswetter.


Meine Freundin Ayla war natürlich sofort zur Stelle, um das plätschernde Wasser anzuhimmeln - sie ist ja sowieso ein richtige Wasserkatze, was ich so gar nicht verstehen kann.



Ich glaube, dass Ayla demnächst öfter am fließenden Wasser meditieren wird. Dann ärgert sie mich wenigstens nicht.

Montag, 4. April 2011

Blühende Frühblüher

Der Samstag war ja schon ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer - es war warm und sonnig. Wir Katzen und unsere Menschen haben den Tag im Garten genossen.

So langsam gehen die Sträucher auf und die Sommerstauden wagen sich wieder aus dem Boden. Es sieht so aus, als ob die meisten die schwere Schneelast von Weihnachten ganz gut überstanden haben. Im Moment blühen aber die Frühblüher, die die Krokusse und Schneeglöckchen abgelöst haben.

Tulpen und Narzissen leuchten in der Frühlingssonne




An den Blättern der Taglilie hängen Tautropfen.


Auch das Lungenkraut blüht schon. 


Die Strahlenanemonen strahlen in violett und weiß.



Die Biene ist schon sehr interessiert.


Vor der Haustür wachsen die Hornveilchen.


Ayla hält die Frühlingsplatterbse fest.


Es war also eigentlich ein wunderschöner Tag, aber leider nicht ganz störungsfrei. Morgens um neun kam zum ersten Mal der Klüngelskerl mit seinem Pritschenwagen und lautem Flötenschadudeln vorbei, um dann später in der Mittagszeit nochmals zwei Stunden im Viertel herumzufahren und es mit seiner "Musik" zu beschallen. Als der Bursche nach der Mittagsruhe dann endlich weg war, haben es sich meine Menschen gerade zum Kaffee trinken auf der Terrasse bequem gemacht, als der Nachbar seinen Rasenmäher aus dem Gartenhaus holte, um zwei Stunden lautstark - sehr lautstark, weil der Mäher asbach-uralt ist! - seinen Rasen rund um Haus in aller Feinheit zu mähen. Am späten Nachmittag waren wir dann alle wieder im Garten und haben den Samstag genossen.

Freitag, 1. April 2011

Ein Katzentag

Manchmal lasse ich abends die Erlebnisse vom Tage noch einmal Revue passieren. Dabei liege ich dann ganz bequem auf meinem Kuschelsessel oder im Kratzbaum. Gerne liege ich auch auf dem gemütlichen Fernsehsessel, auf dem Kerstin ihre Dialyse hinter sich bringt.

Hier liege ich auf dem Sessel, während Kerstin nebenan zu Abend isst. Sie hängt zwar an der Maschine, aber ein klein wenig Bewegungsfreiheit hat sie schon.


Am Vormittag hatten wir Besuch von einer Katze aus der Nachbarschaft, die aber unter der Hecke sitzen blieb und sich nicht in unseren Garten traute. Ayla und ich haben sie auf Katzenart so lange angeguckt, bis sie unruhig wurde. Dann kam jemand vorbei und wir haben uns alle schnell versteckt. 


Am Nachmittag habe ich dann unsere Kanarienvögel besucht. Bei uns leben 5 Kanarienhähne, Vogelpapa und seine 4 Söhne. Drei Söhne wohnen in einem großen Käfig, Papa wohnt mit einem seiner Söhne in einem kleineren Käfig. Der Vogelpapa ist in dem großen Käfig immer abgestürzt und kam nicht mehr hoch - naja, mit 12 Jahren ist ein Kanarienvogel ja auch schon ein alter Herr. Der Dunkle, der zur Gesellschaft bei ihm sitzt und auch schon 7 Jahre alt ist, ist von seinen Brüdern immer gemobbt worden. Jetzt schnäbelt er manchmal mit seinem Vater. Auf dem Foto hat Vogelpapa gerade seinen Kopf im Wassernapf gebadet, was er recht gerne macht.