Montag, 28. April 2014

Wartezeit

Freitag, 25.04.2014

Jetzt ist meine Dosenöffnerin schon wieder 6 Wochen im Krankenhaus und wir Katzen wissen nur aus den Erzählungen unseres anderen Menschen, was mit ihr los ist. Nachdem das Immunsystem nochmal weiter heruntergefahren wurde, hat sich die Niere wohl stabilisiert. Doch dann wurde der Dialyse-Zugang am Arm entfernt, weil sich ein Aneurysma gebildet hatte - das Ganze ist leider nicht ohne Komplikationen abgelaufen, so dass der Arm nach einer Woche wieder operiert werden musste. Außerdem hat sich Kerstin noch mit einem Virus rumschlagen müssen, den die neue Niere mitgebracht hat.


Also träume ich noch ein wenig weiter von meiner Dosenöffnerin.



Samstag, 26.04.2014

Gestern waren wir so richtig lange im Garten - mit unserem Dosenöffner Dieter und auch alleine. Seit Kerstin weg ist vertragen Finchen und ich uns besser, weile keine versuchen muss, die Aufmerksamkeit unserer Dosenöffnerin zu bekommen. Also streiten wir uns auch nicht und spielen lieber miteinander. Ich wünsche mir aber trotzdem meine menschliche Freundin zurück, weil es jetzt bald Sommer wird und wir dann den ganzen Tag in den Garten können. Der Dieter ist oft nicht da, und deshalb können wir nur selten raus.


Ich träume darum von Sommer, Sonne und Blumen.


Sonntag, 27.04.2014

Heute ist das Wetter nicht ganz so schön, wie in den letzten Tagen. Darum fällt die Runde im Garten für uns Katzen und unseren Dosenöffner Dieter etwas kürzer aus. Kerstin sitzt im Krankenhaus und vertreibt sich die Zeit mit Basteleien mittels des Bildbearbeitungs-Programmes GIMP. Es sind noch ein paar Kleinigkeiten, die in Ordnung kommen müssen, damit sie zu uns nach Hause kann - wenn nicht wieder was neues dazwischen kommt.


So ähnlich sah Spielen und Toben im Garten in den letzten Tagen aus.


Montag, 28.04.2014

Im Moment verbringe ich meine Tage im Uniklinikum mit Warten - Warten auf die tägliche Blutentnahme, Warten auf das Frühstück, Warten auf die Visite, Warten auf die Besserung meiner Werte, so dass ich nach Hause kann.  Die schlimmeren Tage liegen Gott sei Dank hinter mir. Aber so richtig voran geht es auch nicht. Vielleicht komme ich diese Woche raus, vielleicht aber auch nächste - oder übernächste!? Das kann man hier nie so genau wissen. Aber Finchen wird sicherlich erzählen, wenn ich wieder Zuhause bin.


Kommentare:

  1. Ach Kerstin,
    die Zeit ist leider nicht mit den Ungeduldigen. Und das ist ja leider das Problem. Geduld. Wie soll man die haben, wenn man einfach nur warten muss.
    Meiner Mama ging es damals auch nicht schnell genug. Der Krebs hatte sie sehr lange im Griff.
    Ich selber kenne diese Ungeduld auch sehr gut, auch wenn ich bei meiner Mama immer kluge Reden geschwungen habe.
    Nach meiner großen Herzop habe ich statt vier Wochen vier Monate gelegen. Und die können verdammt lang werden. Ein paar Jahre später bekam ich dank meines Herzfehlers eine Hirnhautentzündung. Drei Monate war ich da auch wieder komplett außer Gefecht gesetzt.
    Ich kann also sehr gut nachvollziehen wie Du Dich fühlst.
    Sei gedrückt und habe, so schwer es Dir fällt Geduld.
    Sandra und Blacky

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  2. Ach liebe Kerstin, Geduld ist auch nicht mein Ding. Wie schön das du alles gut überstanden hast. Erhol dich gut und alles mit der Ruhe, auch die Wartezeit geht vorbei.

    Liebe Grüße und einen "gibkraftknuddler"
    Angelika

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  3. Liebe Kerstin...habe ab und zu an dich gedacht.
    Soviel hast du in den letzten Wochen mitgemacht.
    Zum Glück sind die schlimmen Tage hinter dir...wie du schreibst.
    Möge jeder neue Tag besser, leichter und heller werden, dass du bald wieder zu deinen Lieben heimgehen darfst.
    Fühl dich lieb gedrückt...viel Kraft weiterhin und Zuversicht wünsche ich dir.

    Liebi Grüessli
    Julia

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  4. Liebe Kerstin, du hast so viel in den letzten Wochen mitmachen müssen. Jetzt muss es aber
    wirklich bald genug sein. Ich drücke dir die Daumen, dass du bald nach Hause darfst.
    Ich darf dich ganz lieb umarmen. Ich wünsche dir die Kraft, die du benötigst.Danke Finchen, dass du uns so nett informierst.
    Einen schönen Abend wünscht Dir
    Irmi

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  5. Hallo Kerstin,
    wow, das Finchen berichtet heute gleich vier Tagen hintereinander!
    Schön zu hören, das du auf dem Weg der Besserung bis! Wenn du das Gimp-Programm bald in- und auswendig bedienen kannst, dann könntest du uns doch mal etwas vorbasteln? Ich hoffe und wünsche Dir, das sich die Blutwerte bessern, damit du endlich nach Hause zu deinen Samtpfoten kannst und lass´ bald wieder von dir hören!
    Liebe Grüße,
    Heidi

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    1. Der neue Bloghintergrund mit den Akeleien ist sehr schön!

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  6. Das macht mich richtig traurig wenn ich das lese. Da kann man nur die Daumen drücken das es endlich mal wirklich positiv wird und du liebe Kerstin wieder nach Hause kommen kannst. Ich mache es jedenfalls und wünsche dir alles alles Liebe und Gute.

    Danke für die lieben Zeilen, auch von Ayla und Finchen und ganz herzliche Grüsse

    N☼va

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  7. Das freut uns, zu lesen, dass allmählich das Schlimmste überstanden scheint.
    Wir drücken die Daumen (mo jour) und schnurren beste Besserung (Ginivra)
    Alles Gute!

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  8. Ich wünsche Dir, dass sich die Zeit des Ab-Wartens dem Ende neigt. Viel Geduld ist erforderlich, dem Körper die Zeit zu geben, sich mit allem zu arrangieren. Aber Woche um Woche im Krankenhaus, fern dem gewohnten Alltagsleben und den Lieben, das ist schon einen harte Geduldsprobe. Ich sende Dir Kraft und ein paar Heilschnurrer von Silla.
    LG Christiane

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  9. Liebe Kerstin, ich wünsche dir weiterhin alles Gute und drücke ganz fest die Daumen, dass du nun das Schlimmste hinter dir liegt und dass es nun wieder aufwärts und vor allem nach Hause geht.
    Viele liebe Grüße
    Doris

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